Die Satzung des 1. Audi Cabrio Club e.V.

§ 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr

1. Der Verein führt den Namen "Audi-Cabrio-Club" und soll ins Vereinsregister eingetragen werden - im folgenden "Verein" genannt -.
2. Nach der Eintragung führt er den Zusatz "e.V.".
3. Der Verein hat seinen Sitz in Memmingen und ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Memmingen eingetragen.
4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweckbestimmung

1. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Tätigkeiten verwirklicht:

a. Erhalt und Pflege der Modellreihen Audi 80 Cabrio (Typ89) und Audi A4 Cabrio (Typ 8H), andere Cabriomodelle werden nicht aufgenommen;
b. Förderung des Ansehens der Firma Audi;
c. Hilfestellung bei technischen Problemlösungen;
d. Durchführung von Clubveranstaltungen;
e. Förderung der Sicherheit im Straßenverkehr;

2. Der Verein ist in der Ausführung der satzungsmäßigen Zwecke bestrebt, so in der Öffentlichkeit aufzutreten, dass das Ansehen des Namen AUDI nicht beeinträchtigt wird.

3. Für die Erfüllung dieser satzungsmäßigen Zwecke sollen geeignete Mittel durch Beiträge/Umlagen, Spenden und sonstige Zuwendungen eingesetzt werden.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

5. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlich Ziele.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

7. Der Verein muss Geldmittel, die ihm zur Verfügung stehen, für die Interessengemeinschaft aller Mitglieder verwenden.

8. Bei Auflösung des Vereins wird bei der Mitgliederversammlung über das eventuell anfallende Vermögen entschieden.

9. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

10. Die Ausübung von Ehrenämtern nach den Satzungsvorgaben erfolgt ehren-amtlich.§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person werden, die bereit ist Ziele und Satzungszwecke des Vereins nachhaltig zu fördern.
2. Die Mitgliedschaft im Verein setzt einen schriftlichen Antrag voraus. Anträge sind bei der Vorstandschaft erhältlich.
3. Die Aufnahme der Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend. Der Vorstand ist nicht verpflichtet Ablehnungsgründe dem Antragsteller mitzuteilen. Ein Aufnahmeanspruch ist ausgeschlossen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

1. Die Mitglieder sind berechtigt an allen angebotenen Veranstaltungen des Vereins Teilzunehmen. Sie haben darüber hinaus das Recht , gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
2. Die Mitglieder sind verpflichtet den Verein und den Vereinszweck - auch in der Öffentlichkeit - in ordnungsgemäßer Weise zu unterstützen.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet durch jederzeitigen freiwilligen Austritt des Mitgliedes.
2. Der Austritt muss dem Vorstand schriftlich vorgelegt werden.
3. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund dann ausgesprochen werden, wenn das Mitglied in grober Weise gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereinsinteressen verstößt. Über den Ausschluss des Mitglieds entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist unter Fristsetzung von zwei Wochen Gelegenheit zu geben, sich vor dem Vereinsausschuss zu den erhobenen Vorwürfen zu äußern.
4. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf rückständige Beitragsforderungen bleibt hiervon unberührt.

§ 6 Mitgliedsbeiträge

1. Für die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Die Beiträge werden in einer separaten Beitragsordnung abgehandelt.

§ 7 Der Vorstand / Vorstandschaft

1. Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorstand und dem 2. Vorstand.
2. Die Vorstandschaft besteht aus dem Vorstand, dem (der) Kassenwart (Wartin) Und dem (der) Protokollführer (in).
3. Der Verein wird gerichtlich und außerordentlich durch beide Vorstände einzeln vertreten.

§ 8 Die Zuständigkeit des Vorstandes

1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
2. Er hat folgende Aufgaben:
a. Vorbereitung der Mitgliederversammlung;
b. Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung;
c. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
d. Beschlussfassung über Aufnahme, Streichung und Ausschluss von Mitgliedern.

§ 9 Amtsdauer des Vorstandes

1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
2. Der 1. Vorstand und der Kassenwart werden in Jahren mit gerader Endzahl, die Übrigen Vorstandschafts-Mitglieder in Jahren mit ungerader Endzahl gewählt.
3. Mit dem Ende einer Mitgliedschaft endet auch das Vorstandsamt. Allerdings kann der Vorstand sein Amt auch freiwillig niederlegen.
4. Der jeweils amtierende Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.
5. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen.
6. Wählbar sind nur Mitglieder des Vereins.
7. Entscheidend ist die Mehrheitswahl.

§ 10 Beschlussfassung des Vorstandes

1. Vorstandsbeschlüsse müssen von jedem Vorstandsmitglied schriftlich gezeichnet werden. Hierzu können alle Kommunikationsmöglichkeiten angewendet werden.
2. Bei der Beschlussfassung des Vorstandes entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorstandes.
3. Die Vorstandssitzung leitet der 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung der 2. Vorstand.
4. Die Beschlüsse des Vorstandes sind zu Beweiszwecken in ein Protokoll einzutragen und vom Sitzungsleiter zu unterschreiben. Die Niederschrift muss Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.
5. Die Vereinigung von mehr als einem Vorstandsamt in einer Person ist unzulässig, es sei denn die Amtsniederlegung eines weiteren Vorstandes erzwingt die kommissarische Übernahme der Amtsgeschäfte. Diese Übernahme muss vereinsintern beschlossen werden. Die kommissarische Übernahme darf nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung (Neuwahl) andauern. Nach Vorstandsbeschluss kann die kommissarische Übernahme eines Amtes ebenso durch ein Mitglied geschehen.

§ 11 Kassenprüfung

1. Zur Prüfung der Finanzgebarung werden zwei Kassenprüfer gewählt. Die Kassenprüfer werden durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
2. Sie haben mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung Buchführung und Kasse zu prüfen und der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.

§ 12 Die Mitgliederversammlung

1. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen schriftlich den Vereinsmitgliedern bekannt gegeben.
2. In der Mitgliedsversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt werden. Die Bevollmächtigung ist allerdings für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen. Ein Mitglied darf jedoch nicht mehr als eine fremde Stimme vertreten.
3. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
a. Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder;
b. Beschlussfassung über eine Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins;
c. Beschlussfassung über Veranstaltungen oder Ähnlichem;
d. Festsetzung der Höhe und Fälligkeit des Monats- bzw. Jahresbeitrages.
4. Eine Mitgliederversammlung wird einberufen wenn dies 10% der Vereinsmitglieder schriftlich verlangen (in § 37 des BGB festgelegt)

§ 13 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorstand, bei dessen Verhinderung vom
2. Vorstand oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Mitglied dessen anwesend bestimmt die Versammlung den Leiter.
2. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlvorgangs und der vorhergehenden Diskussion einem Wahlausschuss übertragen werden.
3. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.
4. Die Art der Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.
5. Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.
6. Die Mitglieder werden schriftlich eingeladen, die Stimmberechtigung haben die Anwesenden Mitglieder.
7. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben bleiben daher außer Betracht.
8. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der Abgegebenen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünfteln, erforderlich.
9. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden. Die schriftliche Zustimmung der in der Mitgliederversammlung nicht erschienenen Mitglieder kann nur innerhalb eines Monats gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
10. Für Wahlen gilt folgendes:
a. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, so findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmenzahlen erreicht haben;
b. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, dass vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben ist.
c. Das Protokoll soll folgende Feststellungen enthalten:
- Ort und Zeit der Versammlung;
- Die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers;
- Die Zahl der erschienenen Mitglieder;
- Die Tagesordnung;
- Die Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung;
- Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

§ 14 Außerordentliche Mitgliederversammlung

1. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

§ 15 Sorgfaltspflichten der Mitglieder / Vorstandschaft

1. Die Vereinsmitglieder müssen Änderungen ihrer Kontaktdaten, Vorstandsdaten Unverzüglich an den Verein weiterleiten.
2. Die Vereins-Vorstandschaft sorgt für eine laufende Aktualisierung der Datenbanken und der Mitgliederlisten.
3. Können Vereins-Mitgliederinformationen zum wiederholten Male weder schriftlich, noch telefonisch oder anderweitig an ein Mitglied vergeben werden, weil §15 Abs. 1 verletzt wurde, dann muss das Mitglied vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.

Die Satzung des 1. Audi Cabrio Club e.V.