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E10-Biosprit-Verträglichkeit - DocHenry - 30.01.2008 Hallo Freunde, wie stets mit der E10 Biosprit-Verträglichkeit beim Motot V6, Kennbuchstabe ABC, Baujahr 06/ 1999 ??? Freue mich auf eine Antwort DocHenry RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Owe - 30.01.2008 Hallo Ich kenne zwar E10 nicht sondern nur E85 aber wenn das der Bezeichnung nach 10 prozentiger Bioethanol ist sollte es locker gehen. Vlt melden sich noch Markus und ... zu der Problematik. In der Suche finden sich etliche Beiträge zum Bioethanol. siehe: http://www.audicabrio.info/co/showthread.php?tid=10748 RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Peter - 30.01.2008 Hi,Jungs! Denke auch daß mit E10-Biosprit die anfangs der Woche gestartete Diskussion in den Medien gemeint ist.Die Automobilhersteller raten davon ab,auch der ADAC ist dagegen. Ein Resultat wird wohl nur ein Langzeittest bringen,ich persönlich bin nicht davon begeistert.Biosprit greift sämtliche Dichtungen an,die Wartungsintervalle müßten wieder verkürzt werden.Wer haftet für entstandene Schäden an älteren Gebrauchtfahrzeugen?Erfahrungen mit Biodiesel konnte ich in den letzten 3 Jahren im Firmenfuhrpark zur genüge sammeln.Am Ende zahlt man drauf,wobei wir ja die Wahl hatten. Mal sehen wie das Thema sich entwickelt..... Gruß,Peter ![]() RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Mech© - 30.01.2008 Zitat:Biosprit greift sämtliche Dichtungen anEinspruch. Nicht sämtliche. (siehe Beitrag von Lord) RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Peter - 30.01.2008 Hi,Markus! Schon klar,die Domlager z.B. halten das leicht aus! ![]() Du weißt doch wie es gemeint war. ![]() Gruß,Peter ![]() RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Thomas Höfner - 30.01.2008 Hallo, E 10 ist überhaupt kein Problem. Fahre im Moment E 50...... Wie bereits berichtet seit einigen Jahren. Kann noch keine Lecks feststellen. ![]() Viele Grüße Thomas RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Maveric - 30.01.2008 Wie schonmal gesagt. Es ist ja auch nicht so das der Sprit gleich ausläuft. Erstmal beginnt es schleichend mit feuchten Stellen an den entsprechenden Bauteilen. Das würde man noch gar nicht als undicht bezeichnen geschweige denn entdecken, von daher kann man das so nicht sagen. Fakt ist auf jeden Fall das der kraftstoff so aggressiv ist das er die Dichtungen angreift und diese verbauten Dichtungen dafür nicht ausgelegt sind. Das kann halten muss aber nicht... RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Peter - 30.01.2008 Hi,Jungs! Um mal ein Beispiel anzubringen wie agressiv dieser Biokraftstoff ist:Unser Fuhrpark ist mit 20 x MB Atego ausgestattet.Davon wurden bei 90% der Fahrzeuge nach ca. 100tkm-140tkm die Pumpenelemente an den Zylindern undicht.Bei einem Fahrzeug wurde durch eine undichte Stelle in der Kraftstoffleitung die Lenkung in Mitleidenschaft gezogen.Wie gefährlich das werden kann möchte ich nicht dokumentieren.MAN & Iveco geben generell keine Freigabe für Biokraftstoff,Defekte auf eigene Gefahr.Bei Mercedes ist man kulant,aber nicht zu 100%.Wer mal einen Motor der über 100.000 km mit Biokraftstoff gefahren wurde zerlegterweise gesehen hat tankt nie wieder diesen Biosch....! ![]() Und ganz nebenbei,der Durchschnittsverbrauch stieg um ca. 18% gegenüber herkömmlichen Dieselkraftstoff.Die Wartungsintervalle wurden von 60.000 km auf 30.000 halbiert.Wer da noch spart kann sich bei uns melden! ![]() Gruß,Peter ![]() RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Owe - 31.01.2008 Wir hatten auch ca. 1600 Fahrzeuge im Fuhrpark, den Biodiesel haben sie selbst hergestellt. Ich hab dann teilweise alle 5000 km KS Filter wechseln lassen dürfen, hab dann schon immer den Fahrern einen Satz mitgegeben. Jeden Monat brauchte ich neue Schuhe weil die Sohlen sich vom Biodiesel aufgelöst haben, aber zum Glück hat das seit diesem Jahr ein Ende mit dem Biodiesel. Die Ökosteuer für den Sprit wurde 2008 so erhöht, daß bei uns der normale Diesel billiger ist als der Biodiesel. Aber hier ging es ja um E10. RE: E10-Biosprit-Verträglichkeit - Tux - 31.01.2008 Hallo Freunde der offenen Fahrkultur Unsere Fahrzeuge sind doch in den 1980er'n Konstruiert worden. Da hat sich noch niemand annähernd Gedanken gemacht, ob man mal Ethanol in den Kraftstoffen finden wird. Seinerzeit ging es nur darum ob man mit 98Oktak fahren muss oder ob der Motor so wenig verdichtet ist, dass auch 95Oktan reicht. Die Fahrzeughersteller testen die Verträglichkeit bei sich im Labor und auf dem Prüfstand, so dass sie dann ein Statement abgeben, dass besagt ob sie die zu erwartenden Ausfälle ohne Probleme/Imageverlust vertragen können. Das nennt sich dann Freigabe. Fährt jemand privat z.B. E50 und es passiert nix ->gut. Fährt jemand nur E10 und der Motor geht über den Jordan, lässt sich der Hersteller nicht ans Bein pinkeln. Bei meiner alten Badewanne macht es keinen Unterschied, da ich keine Kulanz zu erwarten habe. Bei einem Neufahrzeug für 40-50Teur ist es für mich sehrwohl interessant, gerade wenn ich nur noch E10 zu tanken bekomme. Damals bei der Umstellung von verbleitem Benzin auf unverbleites wurde der Super+ eingeführt um die alten Karren halbwegs weiterfahren lassen zu können. Wir müssen dann eben bis ans Ende der Autolebenszeit auch die teure Plörre fahren. Wobei E5 haben wir ja jetzt schon.... Gruss Thilo |