07.02.2012, 22:38
Hallo Owe,
Wenn Du einen Fehler an der Vorwärmung ausschliessen kannst, dann würde für mich nur noch ein Phänomen hinzukommen, das ich heute bei unserer Haus-Öl-Tank-Reinigung erfahren habe. Dort hatte sich durch Temperaturunterschiede zwischen Brenner- und Tankraum über die Rücklaufleitung Kondenzwasser im Öltank gebildet; war eine richtige schleim-ähnliche Konsistenz. Da Wasser nun mal bei ca. 0° Grad gefriert, wäre es für mich die einzige logische Erklärung, warum Dein Motor unter Mithilfe des Fahrwindes nach 10 km ausgegangen ist - aber nicht durch versulzen des Diesels am Kraftstofffilter sondern durch gefrieren des Wasseranteils in den Rohren. Wobei ich aber die Ursache für dieses Phänomen als sehr gering einschätzen würde, da nach meinen Unterlagen bereits ab weniger als +15° Kraftstofftemperatur diese Bypassregelung über die Dieselvorwärmung eintritt und erst wieder ab mehr als +25° Kraftstofftemperatur der Diesel vollständig über den Rücklauf in den Tank fließt.
Ich will jetzt sicherlich nicht die Ölindustrie von Fehler freisprechen, zumal ich auch schon vom Nord-Süd-Gefälle in der Qualität des Sprits gehört habe. Kann mir aber nicht vorstellen, dass bei diesen extremen Minusgraden die Wintertauglichkeit bei Euch im Norden von der Industrie so eingeschränkt werden sollte. Was meinst Du was da los ist, wenn dieses wirklich stimmen und an die Öffentlichkeit kommen sollte. Das Einzige, was für mich eher noch plausibel klingt, wäre die Nachlässigkeit des Tankstellenpächters, der "vergessen" hat, rechtzeitig ne Entwässerung des Tanks durchzuführen. Betrachte folgendes bitte nur als Beispiel:
Hatte mal das Scheibenwischwasser auf -10° gemischt -> bei -14° war die Pampe sulzig wie "Slush puppie".
(07.02.2012, 21:09)Owe schrieb: Was soll an der "Vorwärmung defekt sein?Dem widerspricht doch, dass er "wunderbar" angesprungen ist und erst nach 10 - 20 km Fahrt Schluss war. Wenn's wirklich am Diesel selbst liegen sollte, dürfte der Motor nach meinem laienhaften technischen Verständnis nicht mehr anspringen. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann hast Du am Morgen einen "eiskalten" Motor bei zweistelligen Minusgraden gestartet; nach mind. 10 km Fahrt müsste durch die Dieselvorwärmung dann auch genügend "warmer" Diesel am Filtergehäuse ankommen.
Da kann ja nichts kaputt gehen. ...
Wenn Du einen Fehler an der Vorwärmung ausschliessen kannst, dann würde für mich nur noch ein Phänomen hinzukommen, das ich heute bei unserer Haus-Öl-Tank-Reinigung erfahren habe. Dort hatte sich durch Temperaturunterschiede zwischen Brenner- und Tankraum über die Rücklaufleitung Kondenzwasser im Öltank gebildet; war eine richtige schleim-ähnliche Konsistenz. Da Wasser nun mal bei ca. 0° Grad gefriert, wäre es für mich die einzige logische Erklärung, warum Dein Motor unter Mithilfe des Fahrwindes nach 10 km ausgegangen ist - aber nicht durch versulzen des Diesels am Kraftstofffilter sondern durch gefrieren des Wasseranteils in den Rohren. Wobei ich aber die Ursache für dieses Phänomen als sehr gering einschätzen würde, da nach meinen Unterlagen bereits ab weniger als +15° Kraftstofftemperatur diese Bypassregelung über die Dieselvorwärmung eintritt und erst wieder ab mehr als +25° Kraftstofftemperatur der Diesel vollständig über den Rücklauf in den Tank fließt.
Ich will jetzt sicherlich nicht die Ölindustrie von Fehler freisprechen, zumal ich auch schon vom Nord-Süd-Gefälle in der Qualität des Sprits gehört habe. Kann mir aber nicht vorstellen, dass bei diesen extremen Minusgraden die Wintertauglichkeit bei Euch im Norden von der Industrie so eingeschränkt werden sollte. Was meinst Du was da los ist, wenn dieses wirklich stimmen und an die Öffentlichkeit kommen sollte. Das Einzige, was für mich eher noch plausibel klingt, wäre die Nachlässigkeit des Tankstellenpächters, der "vergessen" hat, rechtzeitig ne Entwässerung des Tanks durchzuführen. Betrachte folgendes bitte nur als Beispiel:
Hatte mal das Scheibenwischwasser auf -10° gemischt -> bei -14° war die Pampe sulzig wie "Slush puppie".
Servus
Winni
Getreu dem Motto: "Leben und leben lassen!"
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