28.02.2011, 12:50
Hallo Alkoholvernichter
Am liebsten verbrenne ich den Alkohol "organisch"
als vergorenen Traubensaft...
Anyway, zurück zum Thema. Im grossen und ganzen teile ich die Bedenken von Käptn Haddock, nämlich, dass wir durch die zwangsweise Beimischung von "gutem" Alkohol vordergründig unsere Schadstoffbilanz verbessern, aber hintergründig sehr viel mehr Schaden anrichten.
Ich möchte nicht, dass wegen meinem E10 neue Ackerflächen in Amazonien oder sonst wo erschlossen werden um das Zeug dann noch einemal um den 1/2 Planeten zu transportieren.
Vieles in unserem Konsumverhalten hat globale Auswirkungen, denen man sich nicht verschliessen kann. Die Handelsbeziehungen sind einfach so, weil esmöglich und ökonomisch ist. Ich habe aber durch mein Handeln die Wahl welche Auswirkungen ich akzeptiere. So lange der "Bio"alkohol nicht nachweislich aus unseren eigenen Pflanzen hergestellt wird tanke ich ihn nicht.
Was meinen Motor angeht warte ich erstmal ab wie eure Erfahrungen hier sind. Einige sind bestimmt mutig genug. Bis dahin kommt das bewährte E5 in den Tank.
Der Preisunterschied E10 zu E5 erklärt sich ja nur aus den politschen Auswirkungen durch angedrohte Sanktionen bei nichterfülllung der Quote.
Ethanol hat ja laut der WeltWeitenWikipedia eine höhere Oktanzahl und ist somit Klopffester. Ideal, wenn man die Kompression dynamisch verändern könnte. Der Nachteil ist der geringere Engergiegehalt von ~2% (achtung Zahl nicht belastbar, keine Quellenagabe) bei E10 im Vergleich zu E5. Das sollte sich also nicht merklich im Verbrauch bemerkbar machen.
Hier ist die Quelle von der ADAC Zitiert: DAT - E10 Verträglichkeit
Bisher hat sich Audi aber nicht explizit zu den alten Möhren geäussert die wir fahren. Ich verstehe das als Aussage zu Fahrzeugen ab 2000
Gruss, Tux
Am liebsten verbrenne ich den Alkohol "organisch"
als vergorenen Traubensaft...Anyway, zurück zum Thema. Im grossen und ganzen teile ich die Bedenken von Käptn Haddock, nämlich, dass wir durch die zwangsweise Beimischung von "gutem" Alkohol vordergründig unsere Schadstoffbilanz verbessern, aber hintergründig sehr viel mehr Schaden anrichten.
Ich möchte nicht, dass wegen meinem E10 neue Ackerflächen in Amazonien oder sonst wo erschlossen werden um das Zeug dann noch einemal um den 1/2 Planeten zu transportieren.
Vieles in unserem Konsumverhalten hat globale Auswirkungen, denen man sich nicht verschliessen kann. Die Handelsbeziehungen sind einfach so, weil esmöglich und ökonomisch ist. Ich habe aber durch mein Handeln die Wahl welche Auswirkungen ich akzeptiere. So lange der "Bio"alkohol nicht nachweislich aus unseren eigenen Pflanzen hergestellt wird tanke ich ihn nicht.
Was meinen Motor angeht warte ich erstmal ab wie eure Erfahrungen hier sind. Einige sind bestimmt mutig genug. Bis dahin kommt das bewährte E5 in den Tank.
Der Preisunterschied E10 zu E5 erklärt sich ja nur aus den politschen Auswirkungen durch angedrohte Sanktionen bei nichterfülllung der Quote.
Ethanol hat ja laut der WeltWeitenWikipedia eine höhere Oktanzahl und ist somit Klopffester. Ideal, wenn man die Kompression dynamisch verändern könnte. Der Nachteil ist der geringere Engergiegehalt von ~2% (achtung Zahl nicht belastbar, keine Quellenagabe) bei E10 im Vergleich zu E5. Das sollte sich also nicht merklich im Verbrauch bemerkbar machen.
Hier ist die Quelle von der ADAC Zitiert: DAT - E10 Verträglichkeit
Bisher hat sich Audi aber nicht explizit zu den alten Möhren geäussert die wir fahren. Ich verstehe das als Aussage zu Fahrzeugen ab 2000
Gruss, Tux
Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben muss man es vorwärts.

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