05.03.2011, 11:02
Kommentar in der FAZ von heute (Wirtschaftsteil):
"Berlin ist eigentlich eine karnevalsfreie Zone doch führt die Bundesregierung gerade eine Maskerade der Extraklasse auf. Das Versteck- und Verwirrspiel um das staatlich verordnete neue Öko-Benzin E10 wäre lustig, käme es die Autofahrer nicht so teuer. Mittlerweile hat die EU-Kommission klargestellt, dass sich die Bundesregierung nicht darauf berufen kann, mit dem Beimischungszwang von Bioethanol nur eine Vorgabe aus Brüssel zu erfüllen. Die entsprechende EU-Richtlinie schreibt den Nationalstaaten zwar vor, bis 2020 zehn Prozent des Kraftstoffverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken, lässt aber den Weg offen. Die vom Bundesumweltminister Norbert Röttgen eiligst erlassene deutsche Verordnung ist also nicht so alternativlos, wie der CDU-Politiker suggeriert. Es geht auch keineswegs nur um mangelnde Aufklärung der Autofahrer. Die Bürger reagieren zunehmend allergisch gegen eine Politik, die Ihnen im Namen des Klimas eine fragwürdige Zwangsmaßnahme nach der anderen aufdrückt. Schlimmer: Die den Klimaschutz vorschiebt, um Lobbyinteressen zu bedienen. Beim Biosprit geht es nicht um das Klima von morgen, sondern um die Subventionen der Landwirte von heute." (1)
(1) Heike Göbel in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.3.2011, Seite 11
(aus gegebenem Anlass)
"Berlin ist eigentlich eine karnevalsfreie Zone doch führt die Bundesregierung gerade eine Maskerade der Extraklasse auf. Das Versteck- und Verwirrspiel um das staatlich verordnete neue Öko-Benzin E10 wäre lustig, käme es die Autofahrer nicht so teuer. Mittlerweile hat die EU-Kommission klargestellt, dass sich die Bundesregierung nicht darauf berufen kann, mit dem Beimischungszwang von Bioethanol nur eine Vorgabe aus Brüssel zu erfüllen. Die entsprechende EU-Richtlinie schreibt den Nationalstaaten zwar vor, bis 2020 zehn Prozent des Kraftstoffverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken, lässt aber den Weg offen. Die vom Bundesumweltminister Norbert Röttgen eiligst erlassene deutsche Verordnung ist also nicht so alternativlos, wie der CDU-Politiker suggeriert. Es geht auch keineswegs nur um mangelnde Aufklärung der Autofahrer. Die Bürger reagieren zunehmend allergisch gegen eine Politik, die Ihnen im Namen des Klimas eine fragwürdige Zwangsmaßnahme nach der anderen aufdrückt. Schlimmer: Die den Klimaschutz vorschiebt, um Lobbyinteressen zu bedienen. Beim Biosprit geht es nicht um das Klima von morgen, sondern um die Subventionen der Landwirte von heute." (1)
(1) Heike Göbel in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 5.3.2011, Seite 11
(aus gegebenem Anlass)
Für mich: Audi Cabriolet 2.8, 1998, mingblau, blau, bordeauxrot
Für mich und sie: A5 3.0 TDI quattro Cabrio, 2010, phantomschwarz, schwarz, bordeauxrot
Für den Sohn: A4 1.8 T quattro Cabrio, 2004, delfingrau, schwarz, grau
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