09.03.2011, 21:45
Wow, das E10 so einen Riesenhype auslöst hätte ich nicht gedacht. Was sich aber ganz deutlich zeigt ist doch das die Schmerzgrenze beim Benzinpreis für den Verbraucher noch nicht erreicht ist. Da reiben sich die Ölmultis doch die Hände. Man bringt (gezwungener maßen) einen neuen Kraftstoff auf den Markt und schürt die Angst der Verbraucher vor Nachteilen bzw. Motorschäden und schon kann man Sorten die eigentlich viel billiger in der Herstellung sind als der neue Kraftstoff, teurer verkaufen. Keine schlechte Strategie.
Das Hautproblem am E10 ist doch dessen korrosive Wirkung auf unbehandelte Aluminumteile bzw. auf Dichtungen. Der Mehrverbrauch von bis zu 3% fällt doch in der Praxis nicht wirklich ins Gewicht (sind bei 10 l/100km gerade einmal 0,3l).
Okay, bei der Verbrennung von E10 entsteht mehr Wasser als bei herkömmlichem Benzin ohne Ethanolanteil. Bei warmem Motor kann dieses Wasser aber wieder aus dem Öl verdampfen (Öltemperatur deutlich über 100°C). Dieses Problem besteht im Kurzstreckenbetrieb ebenso bei E0 Benzin!
Weiterhin sind Ethanolkraftstoffe in den USA schon länger Standard und die dort verkauften Fahrzeuge laufen ja auch noch. Auch die von deutschen Herstellern. Wasser ist im Motoröl nicht löslich, demzufolge ist ein Schmierfilmriss mit kapitalem Motorschaden unwahrscheinlich. Bei Kurzstreckenverkehr bildet das aus der Verbrennung stammende Wasser mit gasförmigen Ölbestandteilen und den Gasen der Kurbelgehäuseentlüftung eine Emulsion die sich gern am Öleinfülldeckel abscheidet (kennt jeder der sich mal die Innenseite eines solchen Deckels von einem nur auf der Kurzstrecke betriebenen Fahrzeug ansieht). Auch dieser Belag verschwindet nach einer längeren Fahrt wieder.
Die negativste Seite des Ethanolkraftstoffs ist dessen Herstellung unter anderem aus Zuckerrüben. Von den dafür verwendeten Anbauflächen ganz zu schweigen. Und wenn schon kein Bioanteil im Kraftstoff dann bitte auch kein Biodiesel im Diesel. Die heute dort verwendeten 7% Biodiesel sind für die modernen Einspritzsysteme und Fahrzeuge mit Pratikelfiltern (hier Ölverdünnung mit negativen Folgen, normaler Diesel kann ebenfalls wieder aus dem Motoröl verdampfen Biodiesel leider nicht) auch nicht gerade gesund.
Jeder sollte für sich selbst entscheiden was er tankt und sich ein eigenes Urteil bilden, welches nicht von den Medien beeinflusst ist. Eine bessere Aufklärung ist zwingend erforderlich.
Das Hautproblem am E10 ist doch dessen korrosive Wirkung auf unbehandelte Aluminumteile bzw. auf Dichtungen. Der Mehrverbrauch von bis zu 3% fällt doch in der Praxis nicht wirklich ins Gewicht (sind bei 10 l/100km gerade einmal 0,3l).
Okay, bei der Verbrennung von E10 entsteht mehr Wasser als bei herkömmlichem Benzin ohne Ethanolanteil. Bei warmem Motor kann dieses Wasser aber wieder aus dem Öl verdampfen (Öltemperatur deutlich über 100°C). Dieses Problem besteht im Kurzstreckenbetrieb ebenso bei E0 Benzin!
Weiterhin sind Ethanolkraftstoffe in den USA schon länger Standard und die dort verkauften Fahrzeuge laufen ja auch noch. Auch die von deutschen Herstellern. Wasser ist im Motoröl nicht löslich, demzufolge ist ein Schmierfilmriss mit kapitalem Motorschaden unwahrscheinlich. Bei Kurzstreckenverkehr bildet das aus der Verbrennung stammende Wasser mit gasförmigen Ölbestandteilen und den Gasen der Kurbelgehäuseentlüftung eine Emulsion die sich gern am Öleinfülldeckel abscheidet (kennt jeder der sich mal die Innenseite eines solchen Deckels von einem nur auf der Kurzstrecke betriebenen Fahrzeug ansieht). Auch dieser Belag verschwindet nach einer längeren Fahrt wieder.
Die negativste Seite des Ethanolkraftstoffs ist dessen Herstellung unter anderem aus Zuckerrüben. Von den dafür verwendeten Anbauflächen ganz zu schweigen. Und wenn schon kein Bioanteil im Kraftstoff dann bitte auch kein Biodiesel im Diesel. Die heute dort verwendeten 7% Biodiesel sind für die modernen Einspritzsysteme und Fahrzeuge mit Pratikelfiltern (hier Ölverdünnung mit negativen Folgen, normaler Diesel kann ebenfalls wieder aus dem Motoröl verdampfen Biodiesel leider nicht) auch nicht gerade gesund.
Jeder sollte für sich selbst entscheiden was er tankt und sich ein eigenes Urteil bilden, welches nicht von den Medien beeinflusst ist. Eine bessere Aufklärung ist zwingend erforderlich.

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