20.03.2011, 14:53
Moin sagen!
Nun ja, der Kfz-Versicherungsmarkt ist bereits seit 1994 EU-weit liberalisiert - allerdings muss sich jeder Versicherer, egal, aus welchem EU-Land er kommt, an die staateneigenen Pflichtversicherungsgesetze halten. Das machen eigentlich kaum irgendwelche Versicherer, weil du dafür halt auch wissen musst, wie die örtlichen Begebenheiten sind und welche "weichen" Faktoren zusätzlich zur Haftungssumme noch eine Rolle spielen könnten.
Wenn wirklich eine EU-weite "Klärung" anstehen sollte, so müssten eben auch EU-weit einheitliche Regionalklassen und Typklassen mit ebenso einheitlichen Schadensfreiheitsrabatten eingeführt werden. Inwiefern allerdings Palermo und Stuttgart in der Regionalklasse vergleichbar sind oder ob ein Fiat Punto in Italien nach einem Parkrempler genauso oft repariert wird wie ein VW Polo in Deutschland, das muss man erstmal vereinheitlichen...
...!
Die (häufig kritisieren, siehe oben) "weichen" Faktoren haben anscheinend durchaus ihren Sinn, wie so häufig, wenn's um's Geld geht. Solche Dinge wie ein Eigenheim oder der berufliche Status sind allem Anschein nach tatsächlich nicht nur Anreize für den Kunden, möglichst viele Versicherungen beim gleichen Anbieter abzuschließen.
Ich vermute mal (siehe oben genannte Stochastik), dass ein verheirateter, vierzigjähriger Beamter mit einem noch abzubezahlenden eigenen Häuschen in der Wedemark seinen Wagen wirklich anders fährt als ein fünfundzwanzigjähriger Junggeselle, der in Wuppertal-Zentrum als Schlachter anner Theke steht und da auch zur Miete wohnt. Der Vergleich mit dem Generaldirektor und dem Hausmeister hinkt da ein bisschen, denn gerade Hausmeister sind ofmals eben wieder Angestellte (in einigen Bundesländern sicher auch noch Beamte des einfachen Dienstes).
Also keine Frechheit, sondern eher: Bei manchen Glück, bei anderen Pech.
Schönen Gruß aus Hang Over!
D
n Krypt
n
Nun ja, der Kfz-Versicherungsmarkt ist bereits seit 1994 EU-weit liberalisiert - allerdings muss sich jeder Versicherer, egal, aus welchem EU-Land er kommt, an die staateneigenen Pflichtversicherungsgesetze halten. Das machen eigentlich kaum irgendwelche Versicherer, weil du dafür halt auch wissen musst, wie die örtlichen Begebenheiten sind und welche "weichen" Faktoren zusätzlich zur Haftungssumme noch eine Rolle spielen könnten.
Wenn wirklich eine EU-weite "Klärung" anstehen sollte, so müssten eben auch EU-weit einheitliche Regionalklassen und Typklassen mit ebenso einheitlichen Schadensfreiheitsrabatten eingeführt werden. Inwiefern allerdings Palermo und Stuttgart in der Regionalklasse vergleichbar sind oder ob ein Fiat Punto in Italien nach einem Parkrempler genauso oft repariert wird wie ein VW Polo in Deutschland, das muss man erstmal vereinheitlichen...
...!Die (häufig kritisieren, siehe oben) "weichen" Faktoren haben anscheinend durchaus ihren Sinn, wie so häufig, wenn's um's Geld geht. Solche Dinge wie ein Eigenheim oder der berufliche Status sind allem Anschein nach tatsächlich nicht nur Anreize für den Kunden, möglichst viele Versicherungen beim gleichen Anbieter abzuschließen.
Ich vermute mal (siehe oben genannte Stochastik), dass ein verheirateter, vierzigjähriger Beamter mit einem noch abzubezahlenden eigenen Häuschen in der Wedemark seinen Wagen wirklich anders fährt als ein fünfundzwanzigjähriger Junggeselle, der in Wuppertal-Zentrum als Schlachter anner Theke steht und da auch zur Miete wohnt. Der Vergleich mit dem Generaldirektor und dem Hausmeister hinkt da ein bisschen, denn gerade Hausmeister sind ofmals eben wieder Angestellte (in einigen Bundesländern sicher auch noch Beamte des einfachen Dienstes).
Also keine Frechheit, sondern eher: Bei manchen Glück, bei anderen Pech.
Schönen Gruß aus Hang Over!
D
n Krypt
n
Audi 300, Bj. 1965, 15'' Stahlfelgen, sonst alles original, hier mit Hardtop...pssst, vielleicht merkt's ja keiner!

FAQ
