23.01.2007, 17:20
Moin moin,
Geri, leider nicht ganz richtig:
1. es ändert sich das Drehmoment beim Anziehen nicht - 20 Nm bleiben 20 Nm, ob mit oder ohne Fett. Denn die Einstellung des Drehmontschlüssels wird ja nicht verändert und der löst bei dem gleichen eingestellten Wert aus.
Was allerdings passiert ist, dass sich durch das Fett der Reibbeiwert ändert und weniger Drehmoment in zur Überwindung der Reibkraft aufgewendet wird und somit die Schraube weiter vorgespannt wird, wohlgemerkt mit dem gleichen Drehmoment.
Das Gesamtdrehmoment teilt sich auf in Drehmoment zur Überwindung der Reibung zwischen den Gewindeflanken, Drehmoment zum Spannen/Strecken der Schraube, die ja nichts weiter als eine Feder ist und Drehmoment zum Überwinden der Reibung in der Auflagefläche unter dem Kopf.
Hieraus sieht man dann auch sofort, dass wenn auch noch Fett unter den Schraubenkopf kommt, sich auch hier die Reibkraft verringert und
die Schraube noch stärker vorgespannt wird. Im Extremfall kann sie also alleine durch das Anziehen abreissen.
Watt nu?? Da diese Schraubenverbindungen mit hohen Sicherheiten und grosser Spannweite des Reibungskoeffizienten gerechnet werden, ist gegen ein leichtes Einfetten mit Kupferpaste oder lithiumverseiften Fetten nichts zu sagen; auch geht ein Einsprühen mit WD 40. Allerdings niemals den Kopf einfetten oder einsprühen.
2. Berechnung als Pressverband ist leider komplett verkehrt, denn es handelt sich um eine reibschlüssige Verbindung in Form einer Helix. Das metrische Normalgewinde und auch das Feingewinde sind selbsthemmend aufgrund der geringen Steigung. Die Schraube trägt auf den ersten 3 Gewindegängen 70% der Last.
Die Berechnung sollte aber sehr wohl auf die Art des Gewindes eingehen, denn es gibt ja auch nicht-selbsthemmende Gewinde.
Hier zum Nachlesen nochmal mein Lieblingsstichwort: Schrauben-Vademecum der Fa. Bauer und Schauerte, den Erfindern der Inbus- Schrauben (Innensechskant Bauer und Schauerte) und nicht Imbus
Lord, der immer noch ein Schraubenvademecum hat
Geri, leider nicht ganz richtig:
1. es ändert sich das Drehmoment beim Anziehen nicht - 20 Nm bleiben 20 Nm, ob mit oder ohne Fett. Denn die Einstellung des Drehmontschlüssels wird ja nicht verändert und der löst bei dem gleichen eingestellten Wert aus.
Was allerdings passiert ist, dass sich durch das Fett der Reibbeiwert ändert und weniger Drehmoment in zur Überwindung der Reibkraft aufgewendet wird und somit die Schraube weiter vorgespannt wird, wohlgemerkt mit dem gleichen Drehmoment.
Das Gesamtdrehmoment teilt sich auf in Drehmoment zur Überwindung der Reibung zwischen den Gewindeflanken, Drehmoment zum Spannen/Strecken der Schraube, die ja nichts weiter als eine Feder ist und Drehmoment zum Überwinden der Reibung in der Auflagefläche unter dem Kopf.
Hieraus sieht man dann auch sofort, dass wenn auch noch Fett unter den Schraubenkopf kommt, sich auch hier die Reibkraft verringert und
die Schraube noch stärker vorgespannt wird. Im Extremfall kann sie also alleine durch das Anziehen abreissen.
Watt nu?? Da diese Schraubenverbindungen mit hohen Sicherheiten und grosser Spannweite des Reibungskoeffizienten gerechnet werden, ist gegen ein leichtes Einfetten mit Kupferpaste oder lithiumverseiften Fetten nichts zu sagen; auch geht ein Einsprühen mit WD 40. Allerdings niemals den Kopf einfetten oder einsprühen.
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Die Berechnung sollte aber sehr wohl auf die Art des Gewindes eingehen, denn es gibt ja auch nicht-selbsthemmende Gewinde.
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In China isst man das Auge mit
![[Bild: LordOfTheRings-klein.jpg]](http://www.audi-cabrio-club.info/cabrios/LordOfTheRings-klein.jpg)
Zwo-Achter mit Allem
Schmidt Revolution Modern Line mit 225/40 x16 und Low Tec StreetComfort 9.1, komplett neu beledert mit Leder Valcona kardamom, Heizregister neu
, Recaro Sitze
BBS RS 334 in 9x17 ET 21 vo und 9,5x17 ET20 hi mehr geht nicht
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